Historisches Gotland

Welterbe Visby
Die Hansestadt Visby wurde wegen ihrer einmaligen Kulturwerte durch die UNESCO als Teil des Welterbes anerkannt und 1995 in das Welterbeverzeichnis aufgenommen.

"Visby ist ein besonders herausragendes Beispiel einer nordeuropäischen und ummauerten Hansestadt, die auf einzigartige Weise ihr Stadtbild und seine außerordentlich wertvollen Gebäude bewahren konnte, die in Form und Funktion deutlich ausdrücken, wie bedeutend diese menschliche Ansiedlung ist."
Aus der Motivierung des Welterbekomittees
Der fast 3,5 km lange Ringwall umschließt die alten Steinhäuser der Kaufleute, Kirchen und das Straßennetz. Die Mauer besteht aus Kalkstein, hat drei Haupttoren, über 50 Türme und ist von Wallgräben umgeben Sie wurde errichtet, um die Stadt vor dem Feind zu schützen, aber auch um die Stadt von den ländlichen Gebieten Gotlands getrennt zu halten.

Tausende von Jahren haben Geschäftsleute, Gutsbesitzer, Wikinger, Könige und Adelsleute diese mittelalterliche Stadt besucht. Die Mitgliedschaft in der Hanse machte die Stadt reich. Im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte sich Visby zu einer der herausragendsten Städte des Ostseegebiets.

Typisch für das Stadtbild ist die großartige Steinhausarchitektur. An die 200 Steingebäude aus dem Mittelalter sind noch ganz oder teilweise bewahrt. An mehreren Stellen der Stadt erheben sich immer noch die Handelshäuser mit stattlichen Treppengiebeln, Hochkeller und Fassadendekor in gotischer Formsprache.

Auch typisch für das Stadtbild sind die Holzgebäude des 17. und 18. Jahrhunderts mit Fachwerk oder in Bohlenständerbautechnik.

Unesco
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