Informationen zu Gotland

Visby
Einwohner: 22 600
Sehenswürdigkeiten: Stadtmauer, zahlreiche mittelalterliche Ruinen, St. Marienkirche, Botanischer Garten, Landesmuseum, das Meer! und vieles mehr …
Shopping: Wisbyströvet sowie das St. Hans-Viertel

Visby – ein modernes Weltkulturerbe
Inmitten vieler Menschen stehen wir an Deck und erleben, wie mit jeder Minute die Konturen der Stadt deutlicher werden. Schon zeichnen sich die stolzen Türme der alten Marienkirche deutlich in den Abendhimmel. Kurz bevor unsere Fähre in den Hafen einschwenkt, können wir die Treppengiebel der mittelalterlichen Packhäuser ausmachen. Vor uns liegt die moderne Kongresshalle mit der alten Stadtmauer im Hintergrund. Als ich mich umblicke, haben viele um mich herum ein warmes Lächeln im Gesicht. Sie ist SO schön – die Perle der Ostsee. Visby ist eine moderne Stadt mit mittelalterlichem Kern. Modernes Design und fortschrittliche Technik sind umgeben von der 700 Jahre alten Stadtmauer. Hier findet man eine ausgelassene Partyszene, interessante Geschäfte und rosenberankte Gassen. Es ist eine Stadt mit zahllosen Facetten, die da aus dem Meer empor ragt.

Die Mauer, das Stadtbild und die Bebauung der alten Hansestadt Visby sind einzigartig, und so wurde die Stadt im Jahre 1995 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Die 3,5 km lange Ringmauer gehört zu den besterhaltenen Stadtmauern der Welt. Viele der stattlichen Packhäuser mit ihren charakteristischen Treppengiebeln sind erhalten. Farbenfrohe Holzhäuser sind Zeugen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ein Besuch im Landesmuseum „Fornsalen“ gibt anschauliche Einblicke in die bewegte Geschichte der Insel. Möchten Sie gern schon an dieser Stelle mehr über das historische Gotland erfahren, dann klicken Sie hier!

Ein Spaziergang über das Kopfsteinpflaster der verwinkelten Gassen bietet kulturhistorische Leckerbissen. Er führt vorbei an mittelalterlichen Ruinen, der imposanten Marienkirche, hoch auf die Klippen, wo der Blick über die Dächer der Stadt bis zum Horizont schweifen kann. Nebenbei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, durch die eine oder andere Butike zu schlendern oder einen duftenden Kaffee in einem der zahlreichen Cafés der Stadt zu genießen. Hier liegt alles nah!

Visby hat mehrere Einkaufsviertel. Wisbyströvet erstreckt sich östlich der Altstadt vom Österport (Osttor) über den Östertorg (Ostmarkt) und kann mit einem reichhaltigen Angebot an Bekleidungs- und Schuhgeschäften, Cafés, Unterhaltungselektronik, Schmuckgeschäften und vielem mehr aufwarten. Folgen Sie weiter der Hästgatan und der Adelsgatan in die Altstadt bis ins St. Hans-Viertel, vorbei an Delikatessengeschäften, Antikläden, Butiken und Handwerksgeschäften.

Im Bereich zwischen Almedalen und Hafen verschmilzt die historische Hansestadt mit dem modernen Visby. Hier steht die Hochschule in den Anlagen der alten Malzfabrik neben dem gläsernen Bibliotheksgebäude. Im Frühjahr 2007 wurde die neue Kongresshalle Wisby Strand eingeweiht. Gemeinsam bilden diese Anlagen ein einzigartiges Ensemble gegenwärtiger Architektur, das moderne Technik mit dem ureigenen Charakter der Insel, ihrer Menschen und der Natur verbindet.

Der Botanische Garten wurde im Jahr 1856 angelegt und ist ein absolutes Muss für jeden Gartenfreund. Exotische und einheimische Gewächse laden das ganze Jahr über zum sinnlichen Wandelgang.

Wenn es Abend wird, erwacht das Nachtleben. Visby ist eine der Städte Schwedens mit der höchsten Kneipendichte. Die gotländische Küche ist geprägt von lokalen Produkten wie Spargel, Lamm, Fisch und Knoblauch. Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Hier gibt es mehr Informationen zum kulinarischen Gotland.

Die Party- und Kulturszene schlängelt sich vom Stora Torget (Großer Markt) über die Strandgatan bis hinunter zum Hafen. Hier vibriert das Nachtleben. Gleichzeitig entwickelt sich ein Milieu, von dem sich immer mehr Künstler inspirieren und anziehen lassen. Es ist nicht mehr zu übersehen, wie wohl sich Künstler, Musiker und Poeten auf Gotland fühlen.

Mit einem deutlichem Gefühl der Wehmut stehen wir an Deck, als unsere Fähre den Hafen verlässt. Die Türme der Marienkirche werden kleiner und kleiner. Eins ist klar – der Urlaub war zu kurz und wir werden wieder kommen.





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